Für dich
Für dich zum Mitnehmen
Auf den anderen Seiten schreibe ich viel darüber, was zwischen einer Botschaft und dem Menschen passiert, auf den sie trifft. Hier darfst du es einfach selbst erleben. Ohne Anmeldung, ohne Auswertung, ohne richtig oder falsch.
Ein Satz zum Hängenbleiben. Ein kleiner Bedeutungsübersetzer. Fünf Fragen für deine eigene Marke. Und dazwischen ein paar Zeilen aus meinen Poetrys, falls du eine davon mitnehmen magst.
Drei kleine Dinge zum Ausprobieren. Nimm dir fünf Minuten. Oder auch nur eine.
Hier bist du dran
Zum Mitmachen · es gibt keine falsche Antwort
Welcher Satz bleibt bei dir hängen?
Stell dir vor, du suchst nach einem Hotel für ein paar Tage am Wasser und stößt auf diese drei Beschreibungen. Lies sie einmal durch, ohne sie groß zu analysieren.
Bei welcher bleibst du ganz intuitiv hängen?
Du bist bei den Fakten geblieben: 18 Zimmer, ruhige Lage. Verlässlich. Ein Bild entsteht daraus erst, wenn du es selbst dazudenkst.
Ein Blick, ein Duft, ein Morgen. Vermutlich hast du für einen Moment gesehen, was da beschrieben wird. Bevor du es bewertet hast.
Ein Satz, den man so oft gelesen hat, dass er fast unsichtbar geworden ist. Vielleicht klang er vertraut. Und vielleicht ist genau das sein Problem.
Interessant, oder? Alle drei Sätze geben uns Informationen. Und trotzdem machen sie wahrscheinlich nicht dasselbe mit uns.
Vielleicht ist bei einem sofort ein Bild entstanden. Vielleicht hat dich ein Wort an etwas erinnert. Vielleicht klang ein anderer so vertraut, dass du fast darüber hinweggegangen bist. Und vielleicht hast du sogar einen ganz anderen Satz gewählt als der Mensch neben dir. Genau diese Ebene interessiert mich.
Kommunikation endet nicht bei dem, was wir senden. Spannend wird es dort, wo etwas auf der anderen Seite ankommt.
Eine Frage für dich
Welcher Satz auf deiner eigenen Website könnte gerade genauso gut auf hundert anderen stehen?
„Hab mit Sand zwischen den Zehen aufs Meer geschaut– Lisa Sofie Zelgin –
und alte Gedanken raus auf den Ozean geschickt."
Hier bist du dran
Zum Mitmachen · antippen, was mitschwingt
Der kleine Bedeutungsübersetzer.
Nehmen wir einmal einen Satz, wie er auf vielen Websites steht, bei einem Hotel genauso wie bei einer kleinen Manufaktur: „Familiengeführt seit 1986."
Daran ist erst einmal überhaupt nichts falsch. Im Gegenteil: Es ist eine relevante Information. Mich würde nur interessieren, was sich dahinter noch verbirgt.
Denn was kann „familiengeführt" für einen Menschen eigentlich bedeuten?
Du kannst ruhig mehrere Begriffe auswählen. Es gibt hier keine richtige Antwort.
Und für einen anderen Menschen kann es schon wieder etwas anderes sein. Genau deshalb lohnt es sich, vor dem Formulieren erst nach der Bedeutung zu fragen.
Erst verstehen, dann formulieren.
Und jetzt mit einem Satz von deiner eigenen Website.
Vielleicht steht dort „Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt" oder „Wir bieten individuelle Lösungen". Dann frag dich nicht sofort, wie du es schöner sagen könntest. Frag zuerst:
Woran merkt ein Mensch das eigentlich? Was bedeutet es für ihn? Und welche konkrete Situation könnte es zeigen, statt es nur zu behaupten?
„Du hast übersetzt,– Lisa Sofie Zelgin –
damit ich mich besser versteh.
Dass ich in alten Schuhen
neue Wege geh."
Für dich zum Mitnehmen
Zum Mitnehmen · fünf Fragen als PDF, ohne Anmeldung
Fünf Minuten für deine Marke.
Ich habe dir fünf Fragen mitgebracht, mit denen du einmal auf deine eigene Marke schauen kannst. Dafür brauchst du keinen großen Markenworkshop. Und auch keinen Persönlichkeitstest mit dem Ergebnis: „Du bist Markentyp Flamingo." ;-)
Nur fünf Minuten. Und vielleicht die Bereitschaft, an der einen oder anderen Stelle etwas genauer hinzuschauen.
- 01
Welche drei Worte sollen Menschen nach einer Begegnung mit deiner Marke mitnehmen?
- 02
Woran können sie diese drei Worte tatsächlich erleben?
- 03
Welcher Satz auf deiner Website könnte genauso gut auf der Seite deiner Konkurrenz stehen?
- 04
Was wissen Menschen über deine Arbeit nur deshalb, weil du es ihnen irgendwann persönlich erzählt hast?
- 05
Was möchtest du bei Menschen nicht nur kommunizieren, sondern bei ihnen auslösen?
Vielleicht konntest du alle fünf sofort beantworten. Vielleicht bist du an einer Stelle hängen geblieben. Beides erzählt dir etwas.
Denn manchmal liegt das eigentliche Kommunikationsproblem gar nicht in den Worten, die uns fehlen. Sondern in etwas, das vorher noch nicht ganz klar geworden ist.
Als kleiner Einseiter. Ohne Anmeldung. Einfach für dich
„Es geht ums Innehalten,– Lisa Sofie Zelgin –
ums Einkehren.
Werte nicht kopieren,
sondern abgleichen.
Endlich mal den alten, staubigen Kompass eichen."
Ein paar Zeilen von mir
Und weil man Worte auch einfach mitnehmen kann.
Ich schreibe Gedichte und Poetrys. Weil Worte für mich nicht nur erklären, informieren oder verkaufen können. Sie können Bilder entstehen lassen, Gefühle festhalten und manchmal etwas ausdrücken, für das ein ganz normaler Satz einfach nicht reicht. Ein paar Zeilen liegen hier für dich bereit.
„Lass uns mal:– Lisa Sofie Zelgin –
Seltener in den Spiegel schauen,
dafür häufiger in uns selbst."
„Hab alte Kapitel beendet– Lisa Sofie Zelgin –
und neue, weiße Seiten aufgeschlagen."
Und wenn dich das weiter beschäftigt.
Dann findest du im Blog die längeren Gedanken dazu. Und wenn du mir erzählen magst, was bei dir hängen geblieben ist: Ich lese jede Nachricht selbst.